Māori-Grammatik

Entdecke 79 Grammatikkonzepte — vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen.

Das ist der Grammatikbaum, der Settemila Lingue antreibt — jedes Konzept wird zu einem fokussierten Übungsdeck mit KI-generierten Lernkarten.

A1 (30)

Alphabet und Aussprache (Arapeta me te Whakahua) im MāoriArapeta me te Whakahua

Das Māori-Alphabet und seine Aussprache gehören zu den wichtigsten Grundlagen auf A1-Niveau. Das Alphabet umfasst 15 Buchstaben: 5 Vokale (a, e, i, o, u) und 10 Konsonanten (h, k, m, n, ng, p, r, t, w, wh). Vokale können kurz oder lang sein; die Länge wird mit einem Makron (tohutō) markiert und kann die Bedeutung eines Wortes verändern.

Grundlegende Satzstruktur (VSO) (Rerenga Kōrero) im MāoriRerenga Kōrero

Die grundlegende Satzstruktur im Māori folgt häufig dem Muster Verb–Subjekt–Objekt (VSO). Das bedeutet: Ein Satz beginnt oft mit einer Zeit-/Aspektmarkierung, danach folgt das Verb und dann das Subjekt. Zum Beispiel: Kei te kai te tamaiti.

Bestimmte Artikel (te/ngā) (Te me Ngā) im MāoriTe me Ngā

Im Māori gibt es zwei bestimmte Artikel: te (Singular: „der/die/das“) und ngā (Plural: „die“). Für unbestimmte Bezüge werden häufig he („ein/eine“, „irgendein“) oder tētahi („ein bestimmter/eine bestimmte“) verwendet. Die Partikel ko steht oft vor Eigennamen und Pronomen in Identifikationssätzen.

Personalpronomen (Kupu Tūkutahi) im MāoriKupu Tūkutahi

Personalpronomen (Kupu Tūkutahi) sind ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Māori unterscheidet Singular, Dual und Plural. In der 1. Person außerhalb des Singulars gibt es zusätzlich den Unterschied zwischen inklusiv (du und ich, z. B. tāua, tātou) und exklusiv (wir ohne dich, z. B. māua, mātou).

Verlaufsform der Gegenwart mit **kei te** (Kei te (Wā Ōnaianei)) im MāoriKei te (Wā Ōnaianei)

Die Verlaufsform der Gegenwart mit kei te ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Das Partikel kei te steht vor dem Verb und markiert eine Handlung, die gerade jetzt passiert. Ein typisches Beispiel ist Kei te mahi au („Ich arbeite gerade“). Diese Form ist eine der häufigsten Gegenwartsformen im Māori.

NumbersTau

Māori numbers: tahi (1), rua (2), toru (3), whā (4), rima (5), ono (6), whitu (7), waru (8), iwa (9), tekau (10). Counting uses 'e' prefix: e rua ngā kurī (two dogs).

Grundlegende Fragen (Kupu Pātai) im MāoriKupu Pātai

Grundlegende Fragen (Kupu Pātai) sind ein wichtiges Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Zu den Fragewörtern gehören aha (was), wai (wer), hea (wo), āhea (wann), pēhea (wie) und he aha te take (warum). Fragen beginnen oft mit dem Fragewort oder verwenden die Wendung „he aha“.

Stative Verben (Adjektive) (Kupu Āhua) im MāoriKupu Āhua

Stative Verben (Adjektive) (Kupu Āhua) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Im Māori werden häufig stative Verben dort verwendet, wo im Deutschen oder Englischen Adjektive stehen. Sie können prädikativ auftreten, zum Beispiel in He nui te whare („Das Haus ist groß“), oder ein Nomen näher bestimmen, wie in te whare nui („das große Haus“).

NegationWhakakāhore

Negation varies by tense: 'kāore...i' (past negative), 'e kore...e' (future negative), 'kāore...e...ana' (present negative). 'Kaua' for negative commands.

Begrüßungen und Grundausdrücke (Kupu Mihi) in MāoriKupu Mihi

Begrüßungen und Grundausdrücke (Kupu Mihi) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A1. Wesentliche Ausdrücke sind tēnā koe („Hallo“ zu einer Person), kia ora („Hallo/Danke“), ka kite („Auf Wiedersehen“), āe („ja“), kāo („nein“) und tēnā koutou („Hallo“ zu drei oder mehr Personen).

Grundlegende Präpositionen (Ki, I, Kei) in MāoriKi, I, Kei

Grundlegende Präpositionen (Ki, I, Kei) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A1. Wichtige Präpositionen sind ki („zu/in Richtung“), i („an/in“, Vergangenheitsort oder Objektmarker), kei („an/in“, gegenwärtiger Ort), mō („für/über“) und nō („von/zugehörig zu“).

Zeitausdrücke (Wā) im Māori

Zeitausdrücke (Wā) sind ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Häufige Zeitwörter sind ināianei (jetzt), inanahi (gestern), āpōpō (morgen) und tēnei wiki (diese Woche). Die Wochentage beginnen oft mit Rā-, zum Beispiel Rāhina (Montag) bis Rāhoroi (Samstag).

Existential and Locational SentencesHe me Kei (Rerenga Wāhi)

Existential sentences use 'he' (there is/are): 'He nui ngā tangata' (There are many people). Location: 'Kei' + place: 'Kei te tēpu te pukapuka' (The book is on the table).

Family TermsWhānau

Family vocabulary: māmā/whaea (mother), pāpā/matua (father), tamaiti (child), tamāhine (daughter), tama (son), kuia (grandmother), koroua (grandfather), tuakana (older sibling of same sex).

Body PartsTinana

Body part vocabulary: māhunga/ūpoko (head), kanohi (face/eye), waha (mouth), ringaringa (hand/arm), waewae (foot/leg), taringa (ear), ihu (nose), puku (stomach).

Essen und Trinken (Kai me te Inu) in MāoriKai me te Inu

Essen und Trinken (Kai me te Inu) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A1. Häufige Wörter für Essen und Trinken sind kai („Essen“), ika („Fisch“), mīti („Fleisch“), rīwai („Kartoffel“), parāoa („Brot“), wai („Wasser“), tī („Tee“) und miraka („Milch“). Dieser Wortschatz spiegelt traditionelle und moderne Māori-Ernährung wider.

Häufige Handlungsverben (Kupu Mahi) in MāoriKupu Mahi

Häufige Handlungsverben (Kupu Mahi) sind ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A1. Dazu gehören wichtige Alltagsverben wie haere (gehen), kai (essen), inu (trinken), noho (sitzen/wohnen), tū (stehen), mahi (arbeiten), kite (sehen), rongo (hören/verstehen), hiahia (wollen) und mōhio (wissen/kennen).

Places and Location Words (Wāhi) im MāoriWāhi

Places and Location Words (Wāhi) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Häufige Ortswörter sind z. B. whare (Haus), kura (Schule), toa (Geschäft), wharekai (Speisesaal) und marae (Versammlungsort). Wichtige Lagewörter sind runga (oben), raro (unten), roto (innen) und waho (außen).

Natur und Wetter (Te Taiao) im MāoriTe Taiao

Natur und Wetter (Te Taiao) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Zum Wortfeld gehören zum Beispiel rā (Sonne/Tag), marama (Mond/Monat), whetū (Stern), ua (Regen), hau (Wind), moana (Meer/Ozean), maunga (Berg), rākau (Baum) und pua (Blume).

ColorsTae

Color words: whero (red), kōwhai (yellow), kākāriki (green), kikorangi (blue), mā (white), mangu (black), karaka (orange), waiporoporo (purple), parauri (brown).

Daily ActivitiesMahi o te Rā

Daily routine vocabulary: ara (wake up), moe (sleep), horoi (wash), kai (eat), mahi (work), whakatā (rest), tākaro (play), pānui (read), tuhi (write).

Basic ConjunctionsKupu Honohono Ìpìlẹ̀

Simple connecting words: me (and/with), engari (but), rānei (or, in questions), kātahi (then). Used to link words and simple clauses.

AnimalsKararehe

Animal vocabulary: kurī (dog), ngeru (cat), kau (cow), poaka (pig), heihei (chicken), ika (fish), manu (bird), kēhua (ghost), kiwi (kiwi bird), taniwha (water creature).

Wollen und Brauchen (Te Hiahia me te Mate) in MāoriTe Hiahia me te Mate

Wollen und Brauchen (Te Hiahia me te Mate) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A1. Wünsche und Bedürfnisse werden unter anderem mit Kei te hiahia au ki te... („Ich möchte ...“), Me... („sollte/muss“) und Kei te mate au i te hiakai („Ich bin hungrig“, wörtlich: „ich sterbe vor Hunger“) ausgedrückt. Das sind grundlegende modale Ausdrücke.

Self-Introduction (Ko wai au) (Ko Wai Au) im MāoriKo Wai Au

Self-Introduction (Ko wai au) (Ko Wai Au) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Für die Vorstellung nutzt man u. a. „Ko [Name] tōku ingoa" („Ich heiße ..."), „Nō [Ort] au" („Ich komme aus ...") und „He [Rolle] au" („Ich bin ..."). In Māori-Vorstellungen spielt häufig auch die Herkunfts- und Familienlinie (whakapapa) eine wichtige Rolle.

Häufige Nomen für Personen und Dinge (Mea Nui) im MāoriMea Nui

Häufige Nomen für Personen und Dinge (Mea Nui) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Dazu gehören wichtige Wörter für Personen wie tangata (Person), wahine (Frau), tāne (Mann), tamaiti (Kind) und hoa (Freund/Freundin) sowie Dinge wie whare (Haus), waka (Fahrzeug/Kanu) und kai (Essen).

Ordnungszahlen und Reihenfolge (Tau Raupapa) in MāoriTau Raupapa

Ordnungszahlen und Reihenfolge (Tau Raupapa) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A1. Ordnungszahlen verwenden das Präfix tua-: tuatahi („erste/r/s“), tuarua („zweite/r/s“), tuatoru („dritte/r/s“). Weitere wichtige Wörter sind whakamutunga („letzte/r/s“), mua („vorher/erste/r/s“) und muri („danach/hinter“).

Wie viele und wie viel (E Hia) im MāoriE Hia

Wie viele und wie viel (E Hia) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Für Fragen und Aussagen zu Mengen nutzt man z. B. „E hia?" („Wie viele?") und „Tokohia?" („Wie viele Personen?"). Antworten für Dinge verwenden häufig „e" + Zahl, etwa „E rua" („zwei"). Für Personen wird oft das Präfix „toko-" verwendet, z. B. „Tokorima" („fünf Personen").

Schule und Arbeit (Kura me te Mahi) in MāoriKura me te Mahi

Schule und Arbeit (Kura me te Mahi) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A1. Wortschatz zu Schule und Arbeit: kura („Schule“), kaiako („Lehrer/in“), ākonga („Schüler/in“), akomanga („Klassenzimmer“), mahi („Arbeit“) und kaiwhakahaere („Leiter/in“). Kei te haere au ki te kura bedeutet „Ich gehe zur Schule“.

Health and Feelings (Hauora me ngā Kare ā-Roto) im MāoriHauora me ngā Kare ā-Roto

Health and Feelings (Hauora me ngā Kare ā-Roto) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A1. Wichtiger Wortschatz für Gesundheit und Gefühle umfasst z. B. ora (gesund/lebendig), māuiui (krank), hari (glücklich), pōuri (traurig), riri (wütend), mataku (ängstlich) und ngenge (müde). Eine zentrale Frage ist „Kei te pēhea koe?" („Wie geht es dir?").

A2 (12)

Vergangenheitsmarker **i** (Wā Pahemo) im MāoriI (Wā Pahemo)

Der Marker i kennzeichnet im Māori typischerweise eine einfache Vergangenheit. Er steht vor dem Verb, z. B. I haere au („Ich ging / Ich bin gegangen“). Dieses Muster ist ein zentrales A2-Thema, weil man damit über abgeschlossene Ereignisse sprechen kann.

Perfektaspekt (kua) (Kua (Wā Pāhemo Tonu)) im MāoriKua (Wā Pāhemo Tonu)

Der Perfektaspekt mit kua ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A2. Das Partikel kua markiert eine abgeschlossene Handlung mit Bezug zur Gegenwart (ähnlich dem deutschen Perfekt in vielen Kontexten). Es kann außerdem eine Zustandsveränderung anzeigen.

Possessivkategorien (A und O) (Whakapuaki Ā me Ō) im MāoriWhakapuaki Ā me Ō

Die Possessivkategorien A und O (Whakapuaki Ā me Ō) sind ein zentrales Grammatikthema im Māori auf A2-Niveau. Mit ihnen drückst du aus, in welcher Art von Beziehung etwas zu einer Person steht.

Konjunktionen und Verknüpfungen (Kupu Honohono) in MāoriKupu Honohono

Konjunktionen und Verknüpfungen (Kupu Honohono) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A2. Grundlegende Konjunktionen sind me („und/mit“), engari („aber“), rānei („oder“, in Fragen) und nō reira („deshalb/also“). Zeitliche Verknüpfungen sind ka („dann/als Nächstes“), i mua i („vor“) und i muri i („nach“).

Lokative und Demonstrativa (Kupu Tohu) in MāoriKupu Tohu

Lokative und Demonstrativa (Kupu Tohu) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A2. Demonstrativa sind tēnei („dies hier bei mir“), tēnā („das dort bei dir“) und tērā („jenes dort weiter weg“). Lokative sind konei („hier“), konā („dort bei dir“) und korā („dort in der Ferne“). Richtungswörter sind mai („hierher“) und atu („weg/dorthin“).

Verlaufsform und Kontinuität (e...ana) (E...ana (Wā Haere Tonu)) in MāoriE...ana (Wā Haere Tonu)

Verlaufsform und Kontinuität (e...ana) (E...ana (Wā Haere Tonu)) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A2. Die Konstruktion e + Verb + ana markiert laufende oder gewohnheitsmäßige Handlungen: E haere ana au ki te kura („Ich gehe regelmäßig zur Schule“). Sie unterscheidet sich von kei te, das unmittelbarer wirkt.

Häufige Nomen und Gegenstände (He Mea Nui) im MāoriHe Mea Nui

Häufige Nomen und Gegenstände (He Mea Nui) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A2. Hier lernst du gebräuchliche Wörter für Alltagsgegenstände wie pukapuka (Buch), pepa (Papier), motokā (Auto), tēpu (Tisch), tūru (Stuhl), kākahu (Kleidung), moni (Geld), waea (Telefon) und pouaka whakaata (Fernseher).

Quantity and Plural ExpressionsNui me Iti

Quantity words: nui (many/much), iti (few/little), katoa (all), ētahi (some), tēnā/tēnei mau (these/those). Plurality expressed through articles (ngā) and context rather than noun inflection.

Fähigkeit und Erlaubnis (Kupu Āwhina) im MāoriKupu Āwhina

Fähigkeit und Erlaubnis (Kupu Āwhina) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A2. Fähigkeiten drückst du z. B. mit „ka taea e au" („ich kann") und Verneinungen mit „e kore e taea" („es ist nicht möglich") aus. Erlaubnis wird häufig mit „ka pai kia ..." („es ist in Ordnung zu ...") formuliert. Für Pflicht oder Notwendigkeit nutzt man „me" („muss/soll").

Indefinite Articles and DeterminersTētahi me Ētahi

Indefinite determiners: tētahi (a certain/some, singular), ētahi (some, plural). Distinguished from 'he' (a/an, general). 'Tētahi tangata' (a certain person) vs 'he tangata' (a person).

Gewohnheitsmäßige Handlungen (E Mahi Ana / Mahi Auau) im MāoriE Mahi Ana (Mahi Auau)

Gewohnheitsmäßige Handlungen (E Mahi Ana / Mahi Auau) sind ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau A2. Mit der Konstruktion „e ... ana“ und Zeitangaben drückst du regelmäßige oder wiederholte Handlungen aus: „E kai ana au i ngā ata katoa“ bedeutet „Ich esse jeden Morgen“. Häufige Adverbialausdrücke sind „i ngā wā katoa“ (immer) und „i ētahi wā“ (manchmal).

Vorlieben und Abneigungen (Ngā Mea e Pīrangi Ana) in MāoriNgā Mea e Pīrangi Ana

Vorlieben und Abneigungen (Ngā Mea e Pīrangi Ana) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau A2. Vorlieben werden etwa mit He pai ki a au („Ich mag es“, wörtlich: „es ist gut für mich“), Kāore au e rata („Ich mag es nicht“) und He tino pai („sehr gut/ich mag es sehr“) ausgedrückt. Damit beschreibst du emotionale Reaktionen auf Dinge.

B1 (13)

Futur und Inzeptiv (ka) (Ka (Wā Heke Mai)) im MāoriKa (Wā Heke Mai)

Futur und Inzeptiv (ka) (Ka (Wā Heke Mai)) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B1. Das Partikel ka markiert den Futur- oder inzeptiven Aspekt (etwas beginnt gleich). In „Ka haere au āpōpō" bedeutet es: „Ich werde morgen gehen." Es wird auch in Abfolgen genutzt: „ka ... ka ..." im Sinn von „und dann ... und dann ...".

Imperativ und Befehle (Whakahau) im MāoriWhakahau

Imperativ und Befehle (Whakahau) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B1. Aufforderungen werden häufig mit e + Verb gebildet; Höflichkeit wird oft mit koa ausgedrückt. Außerdem kommen Formen wie me (sollte) für Vorschläge und kia + Verb für Einladungen oder Aufforderungen vor.

Passiv (Hanga Whakaheke) im MāoriHanga Whakaheke

Passiv (Hanga Whakaheke) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B1. Das Passiv ist im Māori sehr wichtig und wird oft häufiger verwendet als aktive Formulierungen. Es wird durch Suffixe wie -tia, -a, -hia, -ina, -na oder -ria am Verb gebildet. Der Handelnde kann mit e markiert werden, wie in I patua te kurī e Hēmi.

Relativsätze (Rerenga Piri) im MāoriRerenga Piri

Relativsätze (Rerenga Piri) sind ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B1. Relativsätze stehen im Māori nach dem Nomen und verwenden oft „ai" als aufnehmende Partikel. In „Te tangata i haere mai ai" bedeutet die Struktur etwa „die Person, die gekommen ist". Die Position im Satz und „ai" zeigen an, welches Satzelement relativiert wird.

ComparisonsWhakatairite

Comparisons use 'atu' (more) after the stative verb: 'nui atu' (bigger). Superlative: 'rawa' (most). Equality: 'rite ki' (same as), 'pērā i' (like).

Nebensätze (Menpeko Rerenga) im MāoriMenpeko Rerenga

Nebensätze (Menpeko Rerenga) sind ein wichtiges Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B1. Häufige Typen sind nō te mea (weil), ahakoa (obwohl), kia (damit/bis), mehemea (falls) und ki te (wenn/sobald). In vielen Fällen steht der Nebensatz vor dem Hauptsatz.

The Particle aiTe Kupu ai

The resumptive particle 'ai' appears at the end of relative, causal, and temporal clauses, referring back to an earlier element. Essential for complex Māori sentences.

Intensivierer und Adverbien (Kupu Tohu Nui) im MāoriKupu Tohu Nui

Intensivierer und Adverbien (Kupu Tohu Nui) sind ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B1. Zu den wichtigen Wörtern gehören rawa (sehr/am meisten), tino (wirklich/sehr), noa (nur/frei), anō (wieder/auch), tonu (weiterhin/tatsächlich), āta (sorgfältig/langsam) und tata (fast).

Geben, Erhalten und Übertragung (Kupu Hoko) im MāoriKupu Hoko

Geben, Erhalten und Übertragung (Kupu Hoko) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B1. Es umfasst Verben der Weitergabe wie homai (gib mir), hoatu (gib weg), tuku (senden/freigeben) und riro (bekommen/erhalten/genommen werden). Ein typisches Muster ist „Homai te pukapuka" („Gib mir das Buch").

Possessivprädikate und Zugehörigkeit (Kupu Whakapapa Loina) im MāoriKupu Whakapapa Loina

Possessivprädikate und Zugehörigkeit sind ein wichtiges Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B1. Typische Muster sind Nāku/Nōku tēnei („Das gehört mir") und Nā wai? („Wem gehört das?"). Besitz und Zugehörigkeit werden dabei mit nā/nō + Besitzer ausgedrückt.

Präfix **whaka-** (Kausativ / „werden“) im MāoriWhaka- (Hopu Hou)

Das Präfix whaka- ist im Māori ein sehr produktives Wortbildungsmittel und wird häufig auf B1-Niveau gezielt gelernt. Es kann u. a. eine verursachende Bedeutung ausdrücken („etwas zu etwas machen“) oder den Übergang in einen Zustand markieren.

Passivsuffixe (-tia, -hia, -a, -ina) (Kīanga Whakaheke) in MāoriKīanga Whakaheke

Passivsuffixe (-tia, -hia, -a, -ina) (Kīanga Whakaheke) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau B1. Verschiedene Passivsuffixe werden an verschiedene Verben angehängt. Es gibt keine einfache Gesamtregel; die Passivform jedes Verbs muss mitgelernt werden: patu → patua, tuhi → tuhia, kite → kitea, rongo → rongohia.

Agensmarker (e, nā, mā) (Kupu Kaihanga) in MāoriKupu Kaihanga

Agensmarker (e, nā, mā) (Kupu Kaihanga) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau B1. Agensmarkierung in passiven Sätzen: e („von“, im Passiv), nā („von“, Agens der Vergangenheit) und mā („von“, Agens der Zukunft). I patua te kurī e Hēmi bedeutet „Der Hund wurde von Hēmi geschlagen“.

B2 (10)

Kausatives Präfix **whaka-** (Hanga Whakaawe (Whaka-)) im MāoriHanga Whakaawe (Whaka-)

Das kausative Präfix whaka- ist ein wichtiges Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B2. Das Präfix bildet häufig eine Verursachungsbedeutung: nui („groß“) → whakanui („vergrößern“, „feiern“), pai („gut“) → whakapai („verbessern"). Es ist sehr produktiv in der Wortbildung.

Indirekte Rede (Kōrero Tuku) im MāoriKōrero Tuku

Die indirekte Rede (Kōrero Tuku) ist ein wichtiges Thema auf B2-Niveau im Māori. Du gibst damit wieder, was jemand gesagt, gefragt oder angeordnet hat, ohne immer wörtlich zu zitieren.

Konditionalsätze (Rāngi Āhua) im MāoriRāngi Āhua

Konditionalsätze (Rāngi Āhua) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B2. Typische Konditionalkonstruktionen sind ki te (wenn, eher wahrscheinlich), mehemea (wenn, hypothetisch) und me i (wenn, kontrafaktisch in der Vergangenheit). Im Ergebnissatz stehen oft ka oder kua.

Richtungspartikel (Kupu Tohutohu) im MāoriKupu Tohutohu

Richtungspartikel (Kupu Tohutohu) sind ein wichtiges Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B2. Die Partikel mai (zum Sprecher hin), atu (vom Sprecher weg), ake (nach oben) und iho (nach unten) präzisieren die Richtung einer Handlung. Auch nei (hier/dies), nā (dort bei dir) und rā (dort weiter weg) geben räumliche Nähe oder Entfernung an.

NominalizationKupu Whakaingoatanga

Turning verbs into noun phrases using 'te...anga' (the act of doing): 'te haerenga' (the going/journey). Suffixes -anga, -tanga, -manga create abstract nouns from verbs and adjectives.

Advanced Conjunctions and DiscourseKupu Hono Hohonu

Advanced connectors: heoi anō (however/but then), otirā (moreover/indeed), arā (that is/namely), nā reira (therefore/so then), i te mea (since/because), ahakoa (despite).

Erweiterte Pronominalmuster (Kupu Tūkutahi Hohonu) im MāoriKupu Tūkutahi Hohonu

Erweiterte Pronominalmuster (Kupu Tūkutahi Hohonu) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau B2. Komplexe Pronomenverwendung umfasst betonte Formen wie ko au anō („ich selbst“), reflexive Formen wie ia anō („er/sie selbst“) und reziproke Formen wie rātou anō („einander“). Dazu gehören auch alle dualen und pluralen Formen mit inklusiver und exklusiver Bedeutung.

Word Formation and CompoundingKupu Āhua Hohonu

Māori creates new words through compounding: whare + pukapuka = wharepukapuka (library), waka + rererangi = waka rererangi (airplane). Reduplication adds intensity or repetition.

Eingebettete Fragen und indirekte Rede (Kupu Kōpā) im MāoriKupu Kōpā

Eingebettete Fragen und indirekte Rede (Kupu Kōpā) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau B2. Indirekte Fragen erscheinen zum Beispiel in Kāore au e mōhio mehemea... („Ich weiß nicht, ob ..."). Eingebettete Nebensätze findest du etwa in te mea i kōrero ai ia („die Sache, über die er/sie gesprochen hat"). So lassen sich komplexe Informationen weitergeben.

Vergleich und Metapher (Kupu Whakarite) in MāoriKupu Whakarite

Vergleich und Metapher (Kupu Whakarite) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept in Māori auf dem Niveau B2. Bildhafte Sprache nutzt Formen wie anō ko („als ob“), pērā i („wie“) und me he („als wäre“). Damit werden Dinge metaphorisch verglichen, etwa anō ko te rā („als ob es die Sonne wäre“). Das ist besonders wichtig für literarisches und formelles Māori.

C1 (9)

Formelle Redekunst (Whaikōrero) (Reo Whaikōrero) im MāoriReo Whaikōrero

Formelle Redekunst (Whaikōrero) (Reo Whaikōrero) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau C1. Sie umfasst formelle Redebeiträge auf dem Marae: traditionelle Grüße an die Verstorbenen, das Land und die Lebenden. Dabei werden archaischer Wortschatz, feste Wendungen und ein gehobenes Register verwendet, das sich klar vom Alltags-Māori unterscheidet.

Complex Clause StructuresRerenga Matatini

Advanced multi-clause constructions: embedded relative clauses, nominalized verb phrases, purpose clauses with 'hei' (for the purpose of), and complex temporal chaining.

Sprichwörter und Redewendungen (Whakataukī) im MāoriWhakataukī

Sprichwörter und Redewendungen (Whakataukī) sind ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau C1. Traditionelle Māori-Sprichwörter tragen kulturelle Werte, Lebensweisheit und ein bestimmtes Weltbild in sich. Sie arbeiten oft mit Metaphern, parallelen Strukturen und stark verdichteter Syntax. Besonders in formeller Rede sind sie zentral.

Archaic Vocabulary and FormsKupu Tawhito

Older Māori vocabulary and grammatical forms found in traditional songs (waiata), chants (karakia), and genealogies (whakapapa). Many terms have been revived for modern use.

Song and Chant (Waiata/Karakia)Waiata me Karakia

Māori songs (waiata) and chants (karakia) use specific poetic structures, melodic patterns, and elevated language. Types include waiata tangi (lament), waiata aroha (love song), karakia (prayer/incantation).

Land-, Ortsnamen- und ökologisches Wissen (Whenua me ngā Wāhi) im MāoriWhenua me ngā Wāhi

Dieses C1-Thema verbindet Sprache, Geschichte und Umweltwissen: Viele Māori-Ortsnamen kodieren geografische Merkmale, historische Ereignisse und iwi-/hapū-Bezüge. Damit sind sie nicht nur „Namen“, sondern oft verdichtete Wissensspeicher.

Sprache für kulturelle Protokolle (Tikanga) (Reo Tikanga) im MāoriReo Tikanga

Dieses Thema behandelt sprachliche Formen, die in kulturellen Māori-Protokollen verwendet werden, etwa bei pōwhiri (Willkommenszeremonie), tangihanga (Trauerzeremonie), karanga (ritueller Ruf, meist von Frauen) und mihimihi (Vorstellungs- bzw. Begrüßungsreden). Jede dieser Situationen folgt eigenen sprachlichen Konventionen.

Academic and Technical RegisterReo Pāngarau me te Pūtaiao

Māori used in education, science, and mathematics. Features technical neologisms, translated terminology, and formal syntax for academic contexts. Essential for Māori-medium education.

Präfix- und Suffixmuster (Kupu Tāpiri) im MāoriKupu Tāpiri

Präfix- und Suffixmuster (kupu tāpiri) sind ein fortgeschrittenes Grammatikthema auf C1-Niveau im Māori. Dabei werden Wortstämme mit wiederkehrenden Bausteinen erweitert, um neue Bedeutungen zu bilden. Häufige Muster sind zum Beispiel kai- (Person, die etwas tut), -tanga (abstrakte Eigenschaft/Zustand), -anga (Handlung/Ergebnis), -ranga (Kollektiv) und whaka- (Verursachung, „etwas zu etwas machen“).

C2 (5)

Regionale Dialektvariation (Reo ā-Rohe) im MāoriReo ā-Rohe

Die regionale Dialektvariation des Māori (reo ā-rohe) ist ein C2-Thema: Fortgeschrittene Lernende begegnen hier Unterschieden zwischen iwi- und hapū-geprägten Sprachformen. Unterschiede können Wortschatz, Aussprache, bevorzugte Formulierungen und teilweise auch grammatische Muster betreffen.

Legal and Administrative LanguageReo Ture

Formal Māori used in legislation (Te Tiriti o Waitangi), courts, and government. Specialized legal vocabulary, formal syntax, and conventions of official Māori documents.

Modern and Colloquial MāoriReo o Nāianei

Contemporary spoken Māori including code-switching patterns with English, modern neologisms, informal register features, and the language of Māori media and social platforms.

Genealogische und narrative Sprache (Reo Whakapapa) auf MāoriReo Whakapapa

Genealogische und narrative Sprache (Reo Whakapapa) ist ein fortgeschrittenes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau C2. Sie wird beim Vortragen von Genealogien (whakapapa), Stammesgeschichten (kōrero tuku iho) und Ursprungserzählungen verwendet. Typisch sind formelhafte Wendungen, aufeinanderfolgende Aufzählungen und ein spezieller Wortschatz für Abstammungslinien.

Medien- und Rundfunk-Māori (Reo Pāpāho) im MāoriReo Pāpāho

Medien- und Rundfunk-Māori (Reo Pāpāho) ist ein grundlegendes Grammatikkonzept im Māori auf dem Niveau C2. Es beschreibt Māori, wie es im Rundfunk (Māori Television, iwi radio), im Journalismus und in der öffentlichen Kommunikation verwendet wird. Typisch sind ein formelles, aber zugängliches Register, technische Neologismen und eine standardisierte Aussprache.

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